Das Modulvorhaben hat vier Zielsetzungen:
1. Weiterausbau einer existierenden Kommunikationsstruktur (WLAN- Erschließung des Parks) und Vernetzung der parkbezogenen Projekte, lokaler Initiativen, Parknutzern und der Öffentlichkeit durch eine dynamische Webseite: www.freiraumlabor.org, die als Quatiersplatform, bzw. Nachbarportal, Community-Kalendar, virtueller Börse fungieren kann.
Hier werden aktuelle Kommunikationstechniken eingesetzt, die auf der IEEE802.11 Wireless Lan Technik basieren - die technische Grundlage des in Friedrichshain bereits weit verbreiteten wireless community network. Die lokale freifunk-community von Internet-Nutzern ist gleichzeitig Kristallisationspunkt für die in diesem Medienprojekt angestrebte soziale Vernetzung der Beteiligten und der lokalen Öffentlichkeit.
2. Dokumentation der gesamten Gestaltungsprozesse und Parkentwicklung (Zeitraffer Film von zwei Sichtachsen, vor Ort, Projektbezogenen Zeitraffer Filme, on-line Galerien). Die visuelle Dokumentation begleitet die Entstehungsprozesses des Wriezener Parks und gilt als inhaltlicher Angelpunkt des Medienprojektes. Die Bilder der Kameras vor Ort werden im Internet und eventuell vor Ort dargeboten. Sie sind Ausgangspunkt für eine mediale Interaktion der Beteiligten mit der städtebaulichen Entwicklung und deren sozialen Kontexten.
3. Gestaltung und Realisierung symbolische Objektplanung mit nachhaltigen Energie im öffentlichen Freiraum. Als Ergänzungsmodul des bereits ExWoSt geförderten Teilmodul hat die Gestaltung und Objektplanung als Ziel sowohl die verwendete Wireless Lan Vernetzung zugänglich zu machen, als auch gleichzeitig Akzeptanz für neue Technologien und nachhaltige Energien zu schaffen. Auf ästhetische Art und Weise soll der FreifunkHain die Öffentlichkeit einladen, Technologien regenerativer Energieformen, sowie Funktionen und Möglichkeiten eines offenen WLAN Netzes, in einer Stadt- und Parklandschaft zu erleben.
Durch die Einrichtung eines Aufenthaltsbereiches mit erneuerbarer Energieanlagen, wird eine weitere Funktion des Freiraums erlangt – Energie als Handelsgut – und dadurch neue Wirtschaftsmöglichkeiten für den Park. Lokale klimatologische Begleitforschung ergänzt den Kontext und Informationsgehalt der Anlage.